Kopfbild Brückenmühle
06.02.2016 erstellt von: Thomas Gelling


Mit dem Rad ans Schwarze Meer

Mit dem Rad ans Schwarze Meer – Foto 1: Rothenburg ob der Tauber

Ich hatte im Jahr 2014 eine Kleinigkeit vergessen. Nichts, was man dringend braucht oder was nicht mit der Post geschickt werden könnte. Doch die vergessene Sache befand sich ausgerechnet in Bukarest und so stand schon Ende 2014 fest, dass ich das Ding selbst bei Freunden in Bukarest abholen würde.
Am 28. Juli 2015 ging es los. An Main und Tauber entlang bis zum absolut sehenswerten Rothenburg ob der Tauber (Foto 1). Und weiter entlang der Altmühl durch verschlafene fränkische Dörfer bis Kelheim an der Donau.


Die Donau übernahm dann für die nächsten knapp 800 km die Führung. Entlang der abwechslungsreichen Land­schaft im Donautal, vorbei an Regensburg und Passau, durch den Donau-Durchbruch hinter Schlögen, vorbei an Linz, durch die Wachau erreicht man bald Wien. Auf der Donauinsel fuhr ich nördlich an der Stadt vorbei.

Der Donau-Radweg ändert dann seinen Charakter sehr deutlich. „Meditatives Dämmefahren“ nannte ich die eintönigen Wege auf den Dämmen des Nordufers. Doch auch diese enden und man erreicht bald die Grenze zur Slowakei. Ein kurzer Stopp an jeder Grenze muss sein. Das Fahrrad wird mit der Flagge des jeweiligen Gastlandes zu dessen Ehren geflaggt. Die deutsche Flagge weht die ganze Tour auf der linken Seite des Trägers.
Es geht vorbei an Bratislava, wobei man von dieser Stadt vom Radweg aus leider nichts sieht. Ich wollte schon immer einmal in Bratislava übernachten, aber es ergab sich nie. Auch auf dieser Tour nicht, denn durch eine Panne fehlte mir ein Tag. Hinter Bratislava geht es durch Wiesen und Auen bis zum größten Stausee der Donau. Auf einer Länge von 31 km führt der Radweg nun auf der am Ende 18 Meter hohen Dammkrone entlang. Ich bin diesen Abschnitt schon mehrmals gefahren, allerdings in Gegenrichtung und damit immer gegen den Wind, gegen den es auf dem Damm keinerlei Schutz gibt. Ich erinnere mich gut an eine der früheren Fahrten, bei der trotz aller Kraft auf dem Pedal nicht mehr als 12 km/h möglich waren. Auf dieser Tour hatte ich aber die richtige Richtung. Der Wind trieb mich und meine Fuhre so an, dass ich diese Passage nach einer guten Stunde hinter mich gebracht hatte.

Etwas gemütlicher geht es dann auf der slowakischen Donauseite weiter. Immer in Flussnähe, meist auf Dämmen oder Versorgungs­­straßen kommt die Tour gut voran. Um unbefestigte Wege auf der Damm­krone zu vermeiden ging es zum Teil auf Landstraßen weiter, die zwar einen Umweg beschreiben, jedoch ein deutlich höheres Tempo ermöglichen. Ab Komárov beginnt der Tourenfahrer-Himmel. Mit Hilfe der EU wurde auf der Dammkrone im Herbst 2014 eine Asphaltdecke gezogen. Woher ich weiß, dass die im Herbst 2014 fertig war? – Nun ja, ich war der erste Radfahrer, der den neu gebauten Weg auf der Tour des Jahres 2014 befuhr, geradewegs in die offizielle Eröffnungszeremonie hinein. Von weitem konnte ich schon das Absperr­band und dahinter die Gäste sehen. Als ich auf 100 Meter heran war, wurde das Band zerschnitten, ich passierte die Stelle unter Applaus der Anwesenden, Pressefotografen ließen ihre Apparate klicken und alles sah aus, als wäre es so geplant gewesen. Das mag sogar so gewesen sein. Ich aber wusste jedenfalls nichts davon.

Erst gefährlich, dann sakral wird es, wenn man die Tour fortsetzt. Gefährlich, weil der Radweg auf der alten Trasse der Landstraße führt. Wohl um Autos von dieser Trasse fern zu halten, fehlt eine Brücke über einen kleinen Bach (Foto 2).
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Nach kurzer Zeit erreicht man die letzte slowakische Stadt Štúrovo. Schon an ihrem Rand sieht man die Basilika von Esztergom auf der ungarischen Donauseite (Foto 3).
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Am Ende des 9. Tages traf ich in Esztergom ein, wodurch ich meine Verabredung in Budapest einhalten konnte. Vor dieser faszinierenden Stadt kommt jedoch ein nicht so schönes Stück. Es ging auf der Neben­route am Westufer auf einer Landstraße entlang. Um dem Verkehr zu entkommen, wechselte ich mit einer Personenfähre auf die Donauhalbinsel. Die Fähre ist aber für schwer beladene Fahrräder nicht zu emp­feh­len. Vorbei an der Künstlerstadt Szentendre – unbedingt einen Halt einlegen! – ging es auf verschlungenen Wegen nach Budapest. Dort angekommen hieß es: Zwei Tage Pause und Abtauchen in die Stadt.

Das Abenteuer beginnt eigentlich erst, wenn man Budapest in südlicher Richtung verlässt. Die Weiten der Puszta warten und es geht über Wege unterschiedlicher Qualität nach Süden. Nachdem ich auf der Tour 2014 der Donau stromauf folgte und so auch durch Serbien kam (das Eiserne Tor ist ein Ereignis! – Foto 4), traute ich mir diese Tour diesmal nicht zu.
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Im Sommer 2015 war die Flüchtlingssituation an der ungarisch-serbischen Grenze explosiv, so dass ich die Donau für nächsten knapp 900 km verließ und bei Kalocsa Richtung Osten drehte. Noch eine letzte Nacht in Ungarn, dann kam die rumänische Grenze und ein anderes Land.

Rumänien unterscheidet sich stark von Staaten wie Ungarn oder der Slowakei. Die Modernisierung der Landwirt­schaft beginnt gerade erst, so dass man täglich eine große Menge Pferde­fuhrwerke genauso sieht wie hochmoderne Traktoren. Auch Umweltschutz steht noch nicht an erster Stelle auf der rumäni­schen Agenda. Man sieht es an der schier endlosen Ablagerung von Plastikflaschen und anderem Müll in den Straßengräben. Auch streunende Hunde sind ein Problem. Einzelne Hunde flüchten noch, treten sie aber in Rudeln auf, werden Radfahrer teils sehr aggressiv verfolgt. Ich rate daher dringend, sich vor einer Tour durch Rumänien gegen Tollwut impfen zu lassen, was übrigens auch für Griechenland gilt.
Der Verkehr auf rumänischen Straßen ist so unterschiedlich wie ihr Zustand. Man ist als Radfahrer aller­dings sicher unterwegs. Autofahrer nehmen große Rücksicht, sieht man mal von den Bukarester Auto­fahrern ab. Als Tourenradfahrer ist man jedoch ein Exot. Natürlich wird auch in Rumänien Rad gefahren, aber fast nur innerorts, um Einkäufe oder andere Besorgungen zu erledigen. Sportliches Radfahren hat nur eine geringe Verbreitung.

Die Umfahrung der ersten großen rumänischen Stadt, Arad, ist ein Alptraum. Sehr starker Verkehr, viele Lkws und hin und wieder völlig unerwartete Straßenschäden, die kilometerlange Staus verursachen. Wahr­scheinlich ist es besser, mitten durch Arad zu fahren anstatt und Umgehungs­straße zu benutzen.
Hat man Arad hinter sich, geht es auf einer Landstraße mit mittlerer Verkehrs­­belastung Richtung Osten nach Siebenbürgen und seiner Hauptstadt Sibiu (Foto 5), dem ehemaligen Hermannstadt.
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In dieser deutschsprachigen Enklave (Siebenbürger Sachsen) findet man liebevoll rekonstruierte Alt­städte vor. Man muss allerdings zunächst den grauen Vorstadtgürtel passieren. Trotzdem – ein Besuch lohnt sich auf alle Fälle!

Es ging von Sibiu noch ca. 40 km weiter Richtung Osten. Der Höhepunkt der Tour wartet und heißt Trans­făgărășan. Făgărășan ist der südliche Höhenzug der Karpaten, Transfăgărășan heißt die Straße, die darüber führt (Foto 6).
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Der Höhepunkt hat daher zwei Bedeutungen. Tatsächlich ist die Passhöhe der Straße mit großem Abstand der höchste Punkt der Tour. Zum anderen ist die Landschaft atemberaubend. Nach einer Übernachtung vor Beginn der eigentlichen Auffahrt in Cârțișoara ging es auf 30,5 km gut 1500 Höhen­meter aufwärts, die sich aber gut fahren lassen. Hier gibt es sogar nennenswerten Radverkehr. Vor allem Mountainbiker versuchen sich an der Auffahrt. Es wird etwas frustrierend, ständig überholt zu werden. Das vollbepackte Tourenrad hat natürlich keine Chance gegen die MTBs. Allerdings: Den Szenenapplaus bekamen nicht die Mountainbiker, sondern ich mit meiner Fuhre.
Man sollte unbedingt auf der Passhöhe in Bâlea Lac auf 2040 Meter (Foto 7) übernachten.
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Es gibt aber nicht viele Zimmer und diese sind einfach ausgestattet, dafür sauber und ordentlich. Aufpassen! Um 20 Uhr ist dort oben alles zu und auch die Straßenhändler haben ihre Stände geschlos­sen. Also bis dahin Getränke für den Abend einkaufen. Erwischt man ein Zimmer mit Balkon zu richtigen Seite und hat ein Flasche Wein dabei, wird es garantiert ein sehr romantischer Abend.

Am nächsten Morgen geht es dann aber wieder los. Zunächst geht es durch einen Tunnel, der entgegen vieler anderer Aussagen aber nur 900 Meter lang ist. In südlicher Richtung verläuft die Tunnelröhre abschüs­sig, so dass man flott durch kommt. Licht am Fahrrad ist aber zwingend notwendig! Hinter dem Tunnel hat man einen grandiosen Ausblick (Fotos 8 und 9).
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Die Straße ist in gutem Zustand und würde man nicht alle 500 Meter anhalten, um weitere Fotos zu machen, würde man bis zum Argeș-Stausee wohl kaum länger als eine Stunde brauchen.
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Den Stausee muss man komplett umfahren. Hat man die Staumauer passiert und die erste Serpentine der erneuten, rasant geführten Abfahrt hinter sich, unbedingt anhalten und nach oben schauen! Wie die Straße in den Berg gebaut wurde, sollte man sich unbedingt ansehen. Und keine Sorge – sie hält (Foto 10)!
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Die folgenden Ortschaften bestehen quasi nur aus Pensionen: Zimmer in Hülle und Fülle und jeder Qualität. Meine Tour ging weiter nach Pitești. Die Stadt ist nicht der schönste Edelstein in der Krone, aber man kann es schlechter erwischen. Ich legte einen Ruhetag ein, denn von Pitești sollte es zurück an die Donau bis ins bulgarische Ruse gehen. Diese knapp 180 km lange Tour läuft ganz gut, auch wenn die Straße zwischen­durch „mal eben“ für 4 km zur Schotterpiste wird und die Donau-Brücke von Giurgiu nach Ruse wegen Baumaßnahmen nur eine Fahrspur hatte. Es dauerte 45 Minuten, bis die Fahrt in meiner Richtung freige­geben wurde. Auf der bulgarischen Seite ging es am nächsten Morgen weiter. Man sollte zunächst der Bikeline-Karte folgen und die Straße 21 bei Slivo Pole links verlassen. Zurück auf der 21 blieb ich auf dieser auch hinter Tutrakan, da die Bikeline-Tour zumindest mit Gepäck sehr schwierig zu fahren sein dürfte. Die 21 macht einem das Leben aber auch nicht leicht. Sie wird dreimal von Flüssen zwischen 80 und 120 Höhen­meter nach unten gezwungen, nur um danach erneut aufzusteigen. Keine schweren Anstiege, aber sie kosten Zeit. In Silistra wechselt man dann wieder nach Rumänien und hat noch einen Tag bis zum Schwar­zen Meer. Die Tour nach Constanța war die schwerste Etappe der Tour und endet im starken Verkehr der dreispurigen Stadteinfahrt nach Constanța. Nach 2546 km war ich am Schwarzen Meer angekommen.

Das nächste Ziel, das Donaudelta, ist nicht weit entfernt. Der kürzeste Weg dürfte etwa 160 km lang und an einem Tag zu schaffen sein. Das war mir aber unmöglich, da die nächsten zwei Tage ein so heftiger Nord­wind wehte, dass in der Ebene nur 11 bis 14 km/h möglich waren. Außerdem würde man etwas versäumen, nämlich die reetgedeckte Pension in Jurilovca (Foto 11).
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Einen Tag danach traf ich am Eingang zum Donaudelta, in Tulcea, ein. Natürlich fährt niemand nach Tulcea, um einen Tag später die Radtour fortzusetzen, sondern um das Delta zu erkunden. Im Hafen von Tulcea findet man eine Reihe von Anbietern von Touren durch das Donaudelta (Fotos 12 und 13).
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Zu empfehlen ist eine Fahrt mit einem Schnellboot (Rapido) bis Mila 23. Mila 23 (Meile 23) markiert die 23. Flussmeile und ist ein kleiner Fischerort mitten im Delta. Fluss­meile 23 stimmt allerdings schon längst nicht mehr, da sich die eigentliche Donaumündung durch Ablagerungen immer weiter ins Schwarze Meer schiebt.Bild
Wenn Sie aber den richtigen Anbieter für Ihre Deltatour erwischen, erleben Sie in Mila 23 das vielleicht beste Fischgericht Ihres Lebens. Am Vormittag gefangen, kam der Donau-Fisch mittags auf den Teller. Nach den Familienrezepten der Fischer in vielen Varianten zubereitet, wurde ein köstliches Essen serviert.

Die Tour neigte sich langsam dem Ende zu. Ich brauchte noch vier Tage um auf Umwegen nach Otopeni, dem Bukarester Flughafen, zu kommen. Es blieb auch noch ein Tag Zeit, um von Oltenița einen Ausflug nach Bukarest zu machen. Sollten Sie auf die gleiche Idee kommen, sollten Sie sehr sicher Rad fahren können. Denn die Stadtein- und Stadtausfahrt von Bukarest ist wirklich haarig. Allerdings lohnt der Besuch der Bukarester Altstadt (Foto 14).
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Nach 26 Etappen und 3298 Kilometern endete die Tour ganz unspektakulär in Otopeni. Das vergessene „Ding“, das es abzuholen galt, war die Transportbox für das Fahrrad, die ich bei Freunden gelagert hatte. Mit dem demontierten Rad in der Box ging es mit Lufthansa zurück nach Frankfurt.

Warum nun ausgerechnet Rumänien?



Bevor ich auf die beiden Rumänien-Touren ging, hörte ich natürlich die üblichen Warnungen vor böswil­ligen Elementen. Die gibt es natürlich, wie in jedem anderen Land auch. Meine Erfahrung ist jedoch, dass man in Rumänien sicher ist. Das zeigt sich z.B. daran, dass Rumänen einfach nicht verstehen, warum das neue und nicht gerade billige Tourenrad über Nacht eingeschlossen werden soll. Es vergreift sich doch niemand daran. Tatsächlich stand es meistens auf den Höfen meiner Quartiere, oft sogar mit dem nicht benötigten Gepäck am Rad und niemand vergriff sich daran. Ich habe Rumänien als ein Land voller freundlich-neugieriger Leute kennengelernt. Auch wenn das Land an sich wohl noch einen weiten Weg gehen muss, um in der EU anzukommen. Das betrifft Sozialstandards ebenso wie Umweltschutz, Moder­nisierung der Infrastruktur oder Überwindung der Ceaușescu-Diktatur. Aber es tut sich etwas, wenn auch nur langsam. Durch die Arbeitnehmer­freizügigkeit wandern viele gut und hoch qualifizierte Rumänen ins europäische Ausland ab, wo sie unvergleichbar mehr Geld verdienen können. Diese Fachleute fehlen dem Land aber, z.B. als Ingenieure oder Mediziner. Ich bin dennoch optimistisch und schaue mir in diesem Jahr die Fortschritte an. Es soll erneut nach Bukarest gehen, von dort erst nach Norden bis in die Hohe Tatra und dann über die Karpaten zurück nach Bukarest.


Mit dem Rad ans Schwarze Meer – Foto 2Mit dem Rad ans Schwarze Meer – Foto 3: Basilika in EsztergomMit dem Rad ans Schwarze Meer – Foto 4: Eisernes TorMit dem Rad ans Schwarze Meer – Foto 5: Sibiu (Hermannstadt)Mit dem Rad ans Schwarze Meer – Foto 6: TransfăgărășanMit dem Rad ans Schwarze Meer – Foto 7: Bâlea LacMit dem Rad ans Schwarze Meer – Foto 8Mit dem Rad ans Schwarze Meer – Foto 9Mit dem Rad ans Schwarze Meer – Foto 10Mit dem Rad ans Schwarze Meer – Foto 11: Pension in JurilovcaMit dem Rad ans Schwarze Meer – Foto 12: Donaudelta (1)Mit dem Rad ans Schwarze Meer – Foto 13: Donaudelta (2)Mit dem Rad ans Schwarze Meer – Foto 14: București (Bukarest)

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  • Kommentar von Inger am 15.06.2016:

    Heimat

    Respekt - so eine Tour, ohne Sprachkenntnisse alles zu meistern incl. Übernachtungen.
    Der ein oder andere Ort erweckt Erinnerungen. Hoffe die nächste Reise ist genau so schön , spannend und sicher. LG




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